Die energetische Sanierung von denkmalgeschützten oder sonstigen, erhaltenswerten Gebäuden erfordert eine besondere Achtung vor dem Wert historischer Bausubstanz sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die in der jeweiligen Epoche verwendeten Materialien und Konstruktionsweisen sowie für deren speziellen bauphysikalischen Eigenschaften.

Aus der Vergangenheit sind viele Beispiele bekannt, wo z.B. Fachwerkhäuser, die jahrhundertelang schadenfrei funktioniert haben, nicht fachgerecht saniert, renoviert oder modernisiert wurden, mit dem Ergebnis, dass innerhalb kürzester Zeit wertvolle Bausubstanz zerstört wurde, meist durch Feuchteschäden aufgrund mangelhafter Planung und Ausführung.

Auch der unsensible Umgang mit dem optischen Erscheinungsbild historischer Fassaden, z.B. durch Bekleben mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) gehört zu den Bausünden der jüngeren Zeit.

Dennoch ist es wichtig, gerade auch für den möglichst dauerhaften Erhalt historischer Gebäude, deren Nutzung bezahlbar zu halten und den Wohnkomfort in dem für die Bausubstanz verantwortbaren Rahmen auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen.

Aus o.g. Erfahrungen heraus ist es zwingend notwendig - und so verlangt es auch die Förderbank KfW - , dass nur speziell ausgebildete und zertifizierte Ingenieure und Energieberater mit der Beratung und Planung energetischer Sanierungen von Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz betraut werden.

Wir sind von der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA) zertifiziert und von der KfW zugelassen für das Förderprogramm zum "Effizienzhaus Denkmal" und zu Einzelmaßnahmen bei Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz.

 

 WTA e.V.