BAFA Vor-Ort-Beratung

Die BAFA Vor-Ort-Beratung (VOB) ist eine vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geförderte Energieberatung. Gefördert werden Beratungen, die sich umfassend auf den baulichen Wärmeschutz sowie die Wärmeerzeugung und -verteilung unter Einschluss der Warmwasserbereitung und der Nutzung erneuerbarer Energien beziehen.

Die BAFA-VOB muss genau spezifizierten Anforderungen entsprechen. So erfolgt die Datenaufnahme des Hauses immer durch einen zugelassenen Energieberater persönlich vor Ort, die Analyse und Sanierungsempfehlungen müssen in einem schriftlichen Beratungsbericht festgehalten und persönlich erläutert werden. Die Beratung darf nur von Experten durchgeführt werden, die neben einer fachlichen Grundqualifikation noch eine umfassende Weiterbildung im Bereich energetisches Bauen und Sanieren absolviert haben. Die Beratung muss unabhängig von Anbietern und deren Produkten erfolgen. All diese Voraussetzungen werden selbstverständlich von uns erfüllt.

Nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme erhalten Sie sinnvolle und umsetzbare Vorschläge zur energetischen Modernisierung. Als Ergebnis dieser Vor-Ort-Energieberatung erhalten Sie ein umfassenden Beratungsbericht, der danach als Grundlage für Ihre energetische Gebäudesanierung dienen kann. Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei der Beantragung von KfW-Fördergeldern.

Um den Förderzuschuss zur Beratung selbst brauchen Sie sich nicht selbst zu kümmern. Wir stellen für Sie den Antrag beim BAFA und Sie bekommen nur Ihren Eigenanteil in Rechnung gestellt. Die Förderhöhe beträgt 60% der Beratungskosten und ist gedeckelt auf 800 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern und 1.100 € für Mehrfamilienwohnhäuser. Bei Letzteren kann zusätzlich eine Erläuterung vor der Eigentümerversammlung mit bis zu 500 € bezuschusst werden.

Freie Energieberatung

Die freie Energieberatung orientiert sich prinzipiell an der Vor-Ort-Energieberatung. Da sie aber nicht an die strikten formalen und inhaltlichen Vorgaben des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gebunden ist, kann der Energieberater noch besser auf die individuelle Kundensituation eingehen. Das Ergebnis ist für den Auftraggeber oft leichter verständlich, die Projektdokumentation kompakter, übersichtlicher und i.d.R. günstiger. Andererseits wird dafür die Beratung selbst nicht staatlich gefördert. Weiterhin gefördert werden natürlich Sanierungsmaßnahmen über die Programme der KfW.

Auch diie Anlagentechnik zur Beheizung, Warmwasserbereitung und Lüftung ist für den interessierten Laien aufgrund der vielen neuen Technologien in ihrer Komplexität nicht mehr leicht zu durchschauen. Auch viele Baufachleute, die zu Zeiten der Wärmeschutzverordnung den "Wärmeschutznachweis" quasi nebenher mit erledigt haben, tun sich schwer mit der Anlagentechnik, da diese erst mit dem Aufkommen der ersten Energieeinsparverordnung (EnEV) mit dem baulichen Wärmeschutz zusammengeführt wurde.

Auf der anderen Seite gibt es die auf die Anlagentechnik spezialisierten Handwerksbetriebe, die zwar eine oft hohe Kompetenz auf ihrem technischen Gebiet besitzen, jedoch Schwierigkeiten haben, eine optimal auf den baulichen Wärmeschutz abgestimmte Anlagentechnik im Sinne eines ganzheitlichen Konzeptes zu empfehlen. Im Ergebnis entstehen so manchmal suboptimale Lösungen, die nicht das halten, was sie versprechen.

Hier bieten wir den Vorteil einer neutralen Beratung auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung Ihrer Immobilie. Speziell in Fällen, wo eine Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes gegenüber dem Ist-Zustand keine akzeptable Amortisationszeit bringen würde, kann nach einer energetischen Bestandsanalyse eine optimale Anlagentechnik empfohlen werden.

Bei jeder Energieberatung legen wir besonderen Wert auf die Verknüpfung zu den Nachbargebieten hygrothermische Bauphysik, Schallschutz und Baubiologie